Unterhalb des Kahlen Ehbergs fließt der Hasselbach in einem sandigen Flussbett. Wir stehen am Donoper Teich. Er wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zu einem Fischteich aufgestaut, die Forellen hatten einen ausgezeichneten Ruf.
Es gibt viele Hinweise in der Landschaft, die uns etwas über die Geschichte dieser Region verraten. Zum Beispiel der Sand. In der Saale-Eiszeit vor rund 200.000 Jahren sind Gletscher aus Skandinavien bis an den Teutoburger Wald vorgerückt. Als das Eis wieder zurückwich, hinterließ das Schmelzwasser viel Sand im Gebiet Donoper Teich und Hiddeser Bent. Vor rund 11.000 Jahren hat dann ausgeprägter Westwind Flugsande aus der Senne bis hierher geweht. Es entstanden Dünen. Lange Zeit gab es hier ausgedehnte Heideflächen. Heute weisen Kiefern, Fichten und Birken auf den sandigen Untergrund hin.
Die Bäume am Waldrand erzählen auch von ihrer früheren Nutzung, es wurde geschneitelt und gehudet. Bei der Verschneitelung wurden die Triebe der Bäume in 1-2 Metern Höhe abgeschnitten, um Futter für Schafe und Ziegen zu gewinnen, aber auch Körbe konnte man dann aus Weiden flechten. Sie erkennen das an den „Kopfbuchen“. Bei der Waldhude wurden Bäume früh gekappt, damit sie breite masttragende Kronen entwickelten. Der Wald bot dann Weideflächen, zum Beispiel zur Eichelmast von Schweinen und anderen Nutztieren.
Aufgrund des romantischen Landschaftsbildes der Hudewälder wurde der Donoper Teich 1925 als lippischer Naturschutzpark unter Schutz gestellt.
